|
Die bekannte therapeutische Methode der Ultraviolett-Eigenblutbestrahlung (UVB) nach Wiesner wird im allgemeinen bei der Bekämfpung von Sauerstoffmangelzuständen und -krankheiten angewendet, insbesondere bei arteriellen Verschlusskrankheiten. Eine therapeutische Wirkung wurde und wird auch bei viralen und bakteriellen Infektionen erzielt.
Diese Methode wird seit Jahrzehnten in Praxen und Kliniken eingesetzt, sowie deren Grundlagen und Mechanismen, Prozesse, sowie Wirkungsweisen und Wirkungsnetze untersucht und erforscht.
Die Ultraviolette-Blutbestrahlung ist eine nicht chemische, unschädliche, biologische Therapieform, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, der Zellatmung und der Stoffverwertung, besonders in schlecht durchbluteten Gewebeabschnitten führt.
Sie ist eine Stimulations- und Anregungstherapie, die beim chronisch kranken Gewebe wichtige biochemische Prozesse in Gang setzt und dabei zusätzlich molekularen Sauerstoff zur Verfügung stellt.
Anwendung
Triftt nach gründlicher Untersuchung diese Behandlungsmethode für den Patienten zu, werden ca. 50 ml Blut entnommen. Dieses Blut wird in einen ungerinnbaren Zustand gebracht und in einer speziellen Apparatur mit ultraviolettem Licht (253,7 nm) bestrahlt. Dabei laufen wichtige biochemische Prozesse im Blut ab. Dieses so aktivierte Blut wird nun dem Körper wieder zugeführt und sorgt nachhaltig für eine verbesserte Gefäßdurchblutung. Dadurch werden das Wohlbefinden gesteigert, Heilungsprozesse beschleunigt und Beschwerden gelindert. Diese Behandlung dauert ca. 10 Minuten und sollte ca. 8 - 10 mal durchgeführt werden.
Anwendungsgebiete für die Ultraviolettbestrahlungstherapie
Überall dort, wo im Organismus auf Grund von Abnutzungserscheinungen oder Durchblutungsstörungen die Zellatmung nicht mehr genügend gewährleistet ist, z.B. beim Raucherbein, bei der Herzkranzarterienverengung, auch bei Thrombosen u. a., kann diese Behandlungsmethode erfolgreich eingesetzt werden.
Aber sie ist auch eine unterstützende Begleittherapie bei allen chronisch entzündlichen und chronisch degenerativen Karankheitsbildern.
Bei chronischen Organschäden (z.B. der Leber, der Niere oder der Gelenke), bei Abwehrschwäche (z.B. Mykosen, Polyarthritis) lassen sich die Beschwerden durch die besonderen biodynamischen Eigenschaften dieser Therapie wirkungsvoll und nachhaltig bessern oder heilen.
Diese Behandlungsmethode ist auch als vorbeugende Maßnahme gegen Stoffwechseler- krankungen, Herzinfarkt, Krebs usw. wirksam. Besonders Fettstoffwechselstörungen, wie Gicht, aber auch Verschleißerscheinungen der großen Gelenke sprechen auf diese Behandlung an.
Im Mittelpunkt steht dabei immer die Verbesserung der örtlichen Durchblutung durch eine Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit, die Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes und damit auch der Thromboseneignung. Die zusätzliche Energiezufuhr bewirkt im Blut des Menschen eine vermehrte Bereitstellung von Sauerstoff und führt zu einer Biosynthese von gefäßer-
weiternden, antiallrgisch wirkenden, das Abwehrsystem anregenden, thrombosehemmenden Substanzen. Ebenso werden alle Augenkrankheiten, die durch Durchblutungsstörungen entstanden sind, erfolgreich behandelt.
Was sollte bei der Durchführung der Therapie beachtet werden?
Es ist empfehlenswert nach der Behandlung viel (ca. 2 Liter) Flüssigkeit zu trinken, da durch die Therapie eine starke Stoffwechselanregung erfolgt.
|